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14.07.2008 | Kategorien:

Reisebericht: International Business Kurs Pfe406 meets Florida

Am 17. Mai starteten wir unsere Reise in die Vereinigten Staaten von Amerika. Trotz der frühen Morgenstunde war die Stimmung bereits sehr ausgelassen und alle waren voller Vorfreude auf die Woche in den USA. Die Gruppe fuhr um 04.00 Uhr morgens vom Hauptbahnhof in Paderborn los zum Flughafen in Düsseldorf. Da nicht alle aus Paderborn kommen, gab es noch eine Gruppe die aus Bielefeld losgefahren ist und einige sind direkt zum Düsseldorfer Flughafen gekommen.

Nachdem die ausgiebigen Sicherheitskontrollen durchgeführt wurden, setzten wir uns in den Flieger nach Atlanta. Das die Amerikaner weltbekannt für guten Service sind ist kein Geheimnis, und dies wurde auch deutlich, als ein Arminia Bielefeld Fan aus unserer Gruppe sich vom amerikanischen Flugpersonal das Halbzeit- und auch das Endergebnis des letzten Spieltages der Fußballbundesliga durchsagen lassen hat. Bielefeld hatte den Klassenerhalt gesichert und nun konnten wir guten Gewissens von Atlanta nach Orlando weiterfliegen. In Orlando angekommen mussten wir etwas auf die gemieteten Autos warten bis wir dann die Fahrt zum Wohnheim der University of South Florida (USF) antreten konnten. Als wir die klimatisierten PKWs verlassen haben, hatte man das Gefühl, vor eine Wand zu laufen. Die Temperaturen waren sehr schwül und warm. Im Wohnheim wurden wir von Brian, einem Wohnheimmitarbeiter, begrüßt und bekamen die Schlüssel für die Zimmer. Im Gegensatz zum Wohnheim in Paderborn, wo jeder sein eigenes Zimmer hat und man sich mit einem gesamten Flur die Küche teilt, werden in Florida jeweils vier Personen zusammengebracht, die sich zwei Bäder und eine Gemeinschaftsküche teilen. Natürlich hat jeder auch sein eigenes Zimmer mit Bett und Schreibtisch.

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt und uns frisch gemacht haben, gingen wir noch in eine amerikanische Kneipe. Aufgrund der anstrengenden Reise dauerte dieser Abend jedoch nicht sehr lange, weil jeder froh war, sich endlich in sein Bett zu legen.

Am nächsten Morgen fuhren wir gemeinsam mit einem amerikanischen Studenten zum Strand „Fort de Soto", wo wir den weißen Sandstrand, die Sonne und das Meer genießen konnten. Am Nachmittag trennte sich die Gruppe und einige besuchten das Dalí-Museum und andere gingen lieber in ein Einkaufszentrum. Am Abend gingen wir gemeinsam am Pier Abendessen und stellten fest, dass das Kopfrechnen nicht jedermanns Sache ist. Der Kellner hatte eine 60 Dollar-Rechnung vergessen, jedoch siegte das schlechte Gewissen und wir haben ihn auf seinen Fehler hingewiesen und die Rechnung bezahlt.

Am Montagmorgen hatten wir die erste Vorlesung an der University of South Florida bei Dr. Moss, einem amerikanischen Dozenten of Economics. Dr. Moss teilte uns zunächst mit, das er nicht „a teacher of Economics" ist sondern „the teacher of Economics". Nach der humorvollen Einleitung begann er dann seine Vorlesung zum Thema „Banks, the Fed and the Credit Crunch", welche sehr interessant war und von allen Studenten als positiv aufgefasst wurde. Nach der Vorlesung wurden wir vom Präsidenten der USF begrüßt und bekamen kleine Gastgeschenke. Um die Kräfte nach dem anstrengenden Vormittag wieder zu stärken, gingen wir zum Mittagessen in ein naheliegendes Fisch-Restaurant. Damit wir die USF etwas besser kennenlernen konnten, führte uns Dr. Schmidt nach dem Mittagessen durch die University. Der restliche Nachmittag stand zur freien Verfügung und wurde zum Shoppen oder auch zum Schlafen verwendet. Am Abend dann haben die amerikanischen Studenten eine kleine Willkommens-Party für uns arrangiert. Hier gab es einen Vortag über Florida, gemeinsames Singen von deutschen- und amerikanischen Kinderliedern und anschließend verschiedene Tische mit Spielen wie z. B. Poker oder Black Jack. Für die Verpflegung war auch gesorgt. Es gab zur Abwechslung zum Fast-Food mal Fast-Food in Form von Pizza. Im Anschluss an die „offizielle Feier" luden wir die Amerikaner noch auf ein deutsches Bier bei uns im Wohnheimzimmer ein und verbrachten einen sehr netten Abend mit spannenden Unterhaltungen mit den Amerikanern. Es war sehr spannend zu sehen, wie man die Welt teilweise komplett anders wahrnimmt z. B. im Bezug auf Energieverschwendung oder Sozialsysteme.

Am Dienstagmorgen hatten wir unsere zweite Vorlesung bei Dr. Schmidt zum Thema „Our Local Real Estate Market". Frau Dr. Schmidt hat uns viel über den Real Estate Market in Florida sehr praxisnah vorgestellt. Wer dachte, das Deutschland die Nummer eins in Sachen Bürokratie ist, der war sehr erstaunt, was der amerikanische Real Estate Market an zahlreichen, verschiedenen Formularen hat. Nach der Vorlesung stand die erste Firmenbesichtigung auf der Tagesordnung. Wir besuchten eine Bank und waren sehr überrascht über die Auskunftsbereitschaft des Geschäftsführers und wurden beeindruckt von einem Mitarbeiter, der an sechs Bildschirmen die verschiedenen Aktienkurse im Auge behielt und für seine Kunden Transaktionen durchführte. Im Anschluss an die Besichtigung haben wir uns im Pool der USF abgekühlt und abends ein Baseball-Spiel geschaut.

Die Firma Jabil besuchten wir am Mittwoch. Jabil produziert Elektroniken für Hersteller wie z. B. Nokia und Appel. Hier konnten wir das in „Operations Management" besprochene Pull-Konzept in der Realität betrachten und viele interessante Erkenntnisse mitnehmen. Auch hier waren wir wieder von der Offenheit beeindruckt. Viele Details, die eine deutsche Firma niemals einer Besuchergruppe mitteilen würden, wurden dort wie selbstverständlich erläutert. Im Anschluss an die Firmenbesichtigung stand der Strandbesuch auf dem Programm. Unter der Sonne Floridas wurde nicht nur geschwommen, sondern auch Fußball gespielt. Hierbei beeindruckte Herr Bergsiek mit einer eingebauten Torgarantie, wie man sie sonst nur von Luca Toni von Bayern München kennt. Am Abend ging die Gruppe gemeinsam zu Applebees, einer bekannten amerikanischen Restaurantkette, essen.

Am Donnerstag war die Zeit in St. Petersburg vorbei und wir fuhren nach Orlando, wo wir die letzten Tage verbrachten. Das Kennedy Space Center war unsere erste Anlaufstelle, wo wir den Großteil des Tages verbrachten. Um die amerikanische Wirtschaft anzukurbeln und den günstigen Dollarkurs auszunutzen, ging es nach dem Kennedy Space Center in eine Outlet Mall. Nach dem anstrengenden Einkaufmarathon stärkten wir uns mit Hamburgern in einem Hooters Restaurant und feierten den Geburtstag von Tim Menke.

Den letzten Tag vor dem Rückflug verbrachten wir in Epcot (Disneyworld), wo wir sehr viel Spaß hatten und einige Disney-Attraktionen ausprobieren konnten. Der erlebnisreiche Tag wurde mit einem sensationellen Feuerwerk abgeschlossen. Im Anschluss daran fuhren wir in eine Diskothek in Disneyworld, wo wir den letzten Abend ausklingen ließen.

Am Samstag war die Rückreise angesagt. Etwas geschafft von der erlebnisreichen Woche und mit leichter Wehmut machten wir uns auf den Weg zum Flughafen. Im Flugzeug wurden wir von der Realität wieder eingeholt und begannen uns auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten.
Abschließend kann man sagen, dass wir eine super Zeit in Amerika hatten, viele neue Eindrücke gesammelt haben und die Gruppe durch diese gemeinsame Reise noch mehr Gruppenzusammenhalt bekommen hat.

Wir danken der Lippischen Landes-Brandversicherungsanstalt für die freundliche Unterstützung unserer Reise.

 

Baseballspiel in Tampa

 

Begrüßung im USF Wohnheim

 

Begrüßung bei Jabil

 

 

Besuch bei Spatan Securities

 

DreiD-Kino auf dem NASA Gelände

 

Freizeitpark Epcot (Teil von Disneyworld, Orlando)

Gruppenphoto in St. Petersburg

Unternehmensbesuch bei Jabil, Hartmut Liebel (Vice President)

 

Gruppenphoto vor dem USF Logo

Vortrag von Dr. Martina Schmidt über den US-Immobilienmarkt

Wohnheim


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john w

23.09.2008

nabend,

könnte bitte jemand ein etwas größeres bild des sponsors hochladen? danke.

john w

Kristin

23.09.2008

Lieber Moderator, ich hab sie nicht beleidigt, sondern ich habe lediglich das Wort XXX mit ihr in Zusammenhang gebracht. Wenn du ihren Kommentar gelesen hast, dann wird auch für dich diese Schluss- folgerung nachvollziehbar sein. Manchmal müssen Leute einfach auf ihr totales Versagen hingewiesen werden. Beleidigen möchte ich Sandra damit aber keinesfalls. Ihr wird hoffentlich bereits selbst aufgefallen sein, dass ihr Kommentar voreilig und unüber- legt war.

 

Moderator: Liebe Kristin,ich bin mir sicher, dass du Sie nicht angreifen wolltest. Da ich als Moderator eine neutrale Position haben muss, was mir manchmal wirklich schwer fällt, muss ich gewisse Worte rausnehmen, damit sich die Personen nicht angegriffen fühlen. Ich hoffe du verstehst das.

Kristin

22.09.2008

@Sandra T. : Auch wenn dein Kommentar schon älter ist, ich musste einfach lachen. Vielen Dank für die Versüßung meines Nachmittags.

 

Moderator: Hallo Sandra, leider musste ich den letzten Satz rausnehmen, denn wir hatten gesagt, dass wir von Beleidigungen Abstand nehmen wollen. Vielleicht formulierst du die Botschaft etwas um. 

LIV

01.08.2008

Gut, dass dirkt hinter dem Kommentar von Homo Homy "Vorsicht Ironie im Spiel" steht. Lesen ist hier sehr hilfreich...

Sandra T.

01.08.2008

warum bekommt Tim den Urlaub bezahlt von der FHDW? Wegen einer Mütze? Darüber sollte man sich aufregen! Nicht über eine Werbeausgabe beim Motorradrennen! Bitte nachdenken bevor man schreibt!!!

 

Moderator: Liebe Sandra,  TIM HAT KEINEN CENT VON DER FH BEKOMMEN!!!!! Die Jungs wollten einfach nur witzig sein und haben dabei ihr Ziel verfehlt.

Homo Homy

30.07.2008

@Mr. X: das ist doch Quatsch... weiste selbst!
@Bücherwurm: Jeder hat die Reise selber bezahlt. Ausser Tim, der hat eine FHDW-Mütze im Urlaub getragen und dann hat die FHDW alles für ihn bezahlt (Vorsicht Ironie im Spiel!!!).
@Moderator: Was Mr.X schreibt ist die erste richtige Beleidigung die ich hier lese! Finde ich aber gut, dass sie hier kommentarlos veröffentlicht wird ;-)) steigert das Niveau

Mr.X

29.07.2008

deine Mutter!

Bücherwurm

29.07.2008

Wer hat das bezahlt ???

Sebastian

23.07.2008

Schöner Bericht

Fabi

22.07.2008

Ni hao Manager,

an dieser Stelle nochmal Glückwunsch zur Schale!

Liebste Grüße nach zhongguo

Dein Fabi

Johannes

22.07.2008

was ich vergessen habe: Nachdem ich Zuhause angekommen bin, bin ich mit meiner Mannschaft Meister geworden und habe mir gleich wieder einen gebrannt!

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